Was schadet Ihrer Stimme
Was schadet Ihrer Stimme?
Wenn Ihnen etwas an Ihrer Stimme liegt oder Sie sogar davon träumen Opernsänger oder als Popstar Karriere zu machen, gibt es einiges was Sie Ihrer Stimme nicht antun sollten.
Erkältet?
Sobald sich eine Erkältung anbahnt, müssen Sie Ihre Stimme schonen. Das bedeutet: nicht singen, nicht schreien und auch nicht flüstern! Erkältungen greifen oft auch die Stimmbänder an. Bei zusätzlicher Belastung in diesem Zustand können Sie sich langfristige Probleme einhandeln.
Rauchen...
Rauchen ist ungesund, das weiß jeder und es steht inzwischen auch unübersehbar auf jeder Zigarettenschachtel. Sind Gesundheitsschäden sonst eher nach vielen Jahren zu erwarten, kann Rauchen eine sehr kurzfristige Wirkung auf die Stimme und Ihrer gesanglichen Fähigkeiten haben. So haben Sie z.B. weniger Luft zur Verfügung, d.h. lange Textpassagen oder lange Töne werden schwieriger zu singen. Außerdem wird Ihr Stimmumfang kleiner. Das ist eine Erfahrung die viele erst dann bemerken, wenn sie aufhören zu rauchen. Ohne Anstrengung oder besondere Übung erreichen sie mit der Zeit bis zu 2 Ganztönen mehr in die Höhe und auch in die Tiefe!
Flüstern
Flüstern ist so ziemlich die anstrengendste und unnatürlichste Form der Stimmproduktion. Auf Dauer ist es schädlich und bietet auch bei Erkältungen, Kehlkopfentzündungen oder Stimmbandschäden keine Erleichterung. Wer seine Stimme in solchen Fällen schonen will, sollte am besten Schweigen oder einfach leise sprechen.
Kraftanstrengungen
Beim Anheben eines sehr schweren Gegenstandes ist Ihnen sicher schon mal ein Stöhnen herausgerutscht. Das liegt daran, dass die Stimmbänder auch als Überdruckventil dienen, wenn wir unsere Lungen mit Luft aufpumpen, um unseren Körper zu stabilisieren. Wenn die Stimmbänder dauerhaft diesem Druck ausgesetzt sind, werden sie unflexibel und fürs Singen zunehmend unbrauchbar. Von täglichem Schleppen oder extremem Krafttraining ist also abzuraten.
Schreien
Auch Schreien will gelernt sein und bedarf besonderer Technik und besonders viel Übung. Wenn Sie nach dem Schreien heiser sind oder Sie schon währenddessen einen krampfähnlichen Schmerz verspürst, können Sie sicher sein, dass Sie etwas falsch machst. Da auch hier die Schäden erheblich sein können, gilt für ungeübte Sänger: nicht Schreien.
Erst singen, dann lecker Eis essen...
... hört sich zwar toll an, zwei so schöne Hobbys miteinander zu verbinden, ist aber zu unterlassen. Die Stimmbänder werden beim Singen besonders beansprucht, werden sozusagen "warm" und können diese Kälte gar nicht ab. Direkt nach dem Singen kann sie die Stimmbänder schädigen und Übungserfolge zunichte machen.
